Projekt Beschreibung

Bei der Umfrage des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), in welcher Form die Bayernliga Nord die Saison 2021/2022 spielen soll, hat sich der FC Eintracht Bamberg für den traditionellen Spielmodus ausgesprochen. Vorstandsmitglied und Abteilungsleiter Sascha Dorsch: „Zunächst einmal möchten wir dem BFV ein Lob aussprechen, dass die Verantwortlichen proaktiv versuchen, verschiedene Szenarien und neue Spielmodelle zu diskutieren. Dennoch haben wir uns einstimmig für den traditionellen Spielmodus ausgesprochen. Wir hoffen ganz einfach, dass bedingt durch das steigende Impfangebot eine “normale” Punkterunde möglich ist, wie sie auch alle Fans kennen. Sollte es wider Erwarten nicht möglich sein, muss ja ohnehin neu beraten werden. Zudem sind im klassischen Modell weitaus mehr Heimspiele zu erwarten. Als einer der zuschauerstärksten Vereine ist dies für uns auch ganz einfach ein wirtschaftlicher Faktor, der die Entscheidung maßgeblich mit beeinflusst hat.”
Zur Auswahl standen die klassische Form und eine Alternative. Die klassische Form umfasst in der mit 18 Mannschaften spielenden Bayernliga Nord 34 Spieltage mit Hin- und Rückspiel. Als Start ist der 24. Juli vorgesehen, bis zur Winterpause am 20. November stehen mit drei “englischen Wochen” 22. Spieltage an. Die restlichen zwölf Begegnungen werden ab 5. März 2022 zur Austragung kommen.

Die Alternative sieht vor, die Bayernliga Nord in zwei Gruppen aufzuteilen mit dann 28 Spielen. Die drei Spiele unter der Woche wären nicht notwendig, der letzte Spieltag vor der Winterpause wäre am 13. November. Im neuen Jahr würde dann eine Aufstiegsrunde (“PlayOff”) und Abstiegsrunde (“PlayDown”) gespielt werden mit Viertel-, Halb- und Finale. Weitere Details müssten dann noch geregelt werden. Die Gruppe 1 des FC Eintracht Bamberg würde aus Vereinen aus Unter- und Oberfranken bestehen: TSV Abtswind, TSV Großbardorf, Würzburger FV, SpVgg Bayern Hof, DJK Don Bosco Bamberg, TSV Karlburg, 1. FC Sand und SV Vatanspor Aschaffenburg. Der Gruppe 2 würden die Klubs aus Mittelfranken und der Oberpfalz angehören: DJK Vilzing, SV Seligenporten, DJK Ammerthal, SpVgg Ansbach, DJK Gebenbach, ATSV Erlangen, ASV Cham, ASV Neumarkt, 1. SC Feucht.

Bei einem Onlinetreffen am Samstagnachmittag (5. Juni) hat der Bayerische Fußball-Verband mit den Vereinsvertretern der Bayernliga Nord die zwei Varianten erörtert. Bis heute, Dienstag, 8. Juni, haben die Klubs Zeit, ihr Votum dem BFV zu übermitteln.

8. Juni 2021