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U23 schlägt FV Zeckendorf mit 8:4

Źum gestrigen Spieltag empfing die U23 des FC Eintracht die Kicker vom FV Zeckendorf. Da durch die Baumfällarbeiten, bedingt noch vom großen Unwetter, der Rasenplatz im Sportpark stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, musste auf den Kunstrasen ausgewichen werden.

Den besseren Start erwischte die Heimelf. Bereits in der 4. Minute trieb Binbir den Ball in den gegnerischen Strafraum und passte diesen zu Hurec, der den Torwart aussteigen lies und den Ball im langen Eck versenkte. Bamberg weiter im Vorwärtsgang und in der 11. Minute wurde Rauscher 2 Meter vor dem Strafraum unsanft gebremst. Linz trat zum fälligen Freistoß an und verwandelte den 2. Versuch, nachdem der leitende Schiedsrichter den ersten zurückpfiff, unhaltbar zur 2:0 Führung.
Nach 15 Minuten das erste Lebenszeichen der Gäste, als sie nach einem Freistoß den Pfosten trafen. Zeckendorf kam nun etwas besser mit dem ungewohnten Untergrund zu recht und gestaltete das Spiel etwas offener, allerdings hatten die schnellen Bamberger Spieler die richtige Antwort darauf. Nach 20 Minuten das 3:0 durch Calvin Sengül, der aus der eigenen Hälfte startend, zum Dribbling ansetzte und perfekt ins lange Eck vollendete. Kurze Zeit später die gleiche Szene, diesmal aber durch Marco Hillemeier, der mit einem satten Schuss das vierte Bamberger Tor erzielte. Bamberg nun wieder Herr der Lage, aber erneut wurden viele Chancen nicht genutzt. Fast mit Halbzeitpfiff das 5:0 durch Marcel Rauscher, der von Aleksander Hurec punktgenau bedient wurde und freistehend nur noch einschieben musste.

Nach der Pause agierten die Gäste merklich aggressiver und man merkte ihnen an, dass sie sich nicht so einfach ergeben wollten. In der 52. Spielminute wurden sie für ihr Engagement belohnt, als ein langer Ball von der Hintermannschaft der U23 des FCE unterschätzt wurde und Schmelzer den Ball aufnahm, sich energisch durchsetzte und den 1:5 Anschlusstreffer erzielte. Fast im Gegenzug hätte Hillemeier den alten Torabstand wieder herstellen können, aber sein platzierter Freistoß traf nur den Pfosten. Nur fünf Minuten nach dem ersten Zeckendorfer Tor nutzte König einen „Klops“ des Bamberger Schlussmanns aus und konnte auf 2:5 verkürzen. Was dann geschah war für die vielen Zuschsuer völlig unverständlich – Bamberg brach komplett ein und baute den Gegner durch einfache Fehler immer mehr auf. Die Gäste nahmen diese Schwächephase dankend an und puschten sich nach vorn. Auch die Intensität nahm zu und viele Nicklichkeiten schlichen sich ein. Eine viertel Stunde vor dem Ende war der Zeckendorfer Stürmer Grasser innerhalb von zwei Minuten zweimal erfolgreich. Zunächst nutze er einen Luftschlag von Jörg Schmalfuß zum 3:5 aus und beim 4:5 war dann wohl die „Hand Gottes“ bei der Ballmitnahme mit im Spiel.

Die Partie wurde giftiger und als der Zeckendorfer Zeis den Bamberger Jonas Schauer brutal von den Beinen holte, hatte der Bamberger Marcel Rauscher sich nicht unter Kontrolle und stieß diesen um, was folgerichtig eine rote Karte nach sich zog. Als sich die Gemüter wieder einigermaßen beruhigt hatten, besannen sich die Bamberger endlich wieder ihrer Fähigkeiten und rissen das Spiel wieder an sich. So war es der Bamberger Stürmer Simon Bube, der nach einem perfekten Zuspiel von Hillemeier, den letzten Zeckendorfer Verteidiger ausspielte und trocken ins kurze Eck zum erlösenden 6:4 traf. Kurz danach sah der Gästespieler Hollfelder wegen wiederholtem Foulspiels die gelb-rote Karte. Das 7:4 für den FCE war dann auch das am schönsten herausgespielte Tor, eingeleitet von Bube der zu Auer passte, der wiederum auf Linz spielte und dieser den herauslaufenden Schlussmann der Gäste mit einem Lupfer überwand. In der letzten Minute noch einmal ein schneller Antritt von Simon Bube, der völlig frei auf den Zeckendorfer Keeper zulief und uneigennützig quer zum mitlaufenden Mitspieler Calvin Sengül passte, der das leere Tor vor sich hatte und zum 8:4 Endstand einschob.

Ein hartes Stück Arbeit an diesem Abend für die U23 des FCE , die zwar verdient gewann, aber doch erstmals leicht ins straucheln geriet. Am kommenden Samstag muss die „Reserve“ der Bayernligamannschaft in Schammelsdorf antreten und versuchen ihr Spiel aufzuziehen, allerdings fehlen eiñige wichtige Spieler berufsbedingt, sodass dies auch keine leichte Aufgabe wird.